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24h BRB - Tipps für Ihren erlebnisreichen Tag.

in Brandenburg an der Havel

Die über 1000-jährige kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel gab dem Bundesland einst seinen Namen. Heute wirbt sie daher stolz – und zu Recht – mit ihrem Facettenreichtum in dem Slogan: „Das ganze Land in einer Stadt“.

 

Und diese vielen Facetten lassen sich an einem Tag kennen lernen? Nicht unbedingt. Aber der Versuch bringt definitiv viel Vergnügen.

Damit Sie nicht ganz planlos starten müssen, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Zeit in der Havelstadt nutzen könnten. Sind Sie eher der Typ fröhlicher Entdecker? Sind Sie ein ausgesprochener Liebhaber von Kultur und Geschichte? Oder sind Sie doch der sportlich-aktive Mensch? Egal, wo Ihre persönlichen Interessen liegen – unsere Stadt hat für alle etwas zu bieten.

Auf geht's! So könnte er aussehen: „Ihr Tag in Brandenburg an der Havel“.

 

9.00 Uhr bis 11.00 Uhr

Der Start - Die TOP5 - Frühstückscafés für jeden Tag

Mit einem guten Frühstück und einem herrlichen Kaffee zum Aufwachen geht alles besser. Damit Sie richtig losstarten können: Hier unsere kleine, kulinarische Auswahl.

Das Vielseitige für Jedermann

Das „Coffee Corner“

Das „Coffee Corner“ in der Steinstraße ist der Treffpunkt schlechthin. Der großzügige, zweistöckige Laden, ist immer gut besucht. Egal, ob auf den schnellen Kaffee oder für eine ausführliche Frühstückssession – jeder findet auf Barhockern, Stühlen, in Bank- oder Sofaecken seinen Platz.

Das Angebot ist absolut vielfältig: Die Speisekarte reicht von Bagels und Panini bis hin zu allerlei Süßem. Auch bei den Getränken ist die Auswahl groß. Wer dabei Trendiges sucht, wird hier mit Sicherheit fündig.

Das Museumscafé für Liebhaber von Historie und Hausmannskost

Das „Café Pauline“

Das Café Pauline gehört tatsächlich zu den jüngsten Cafés in Brandenburg. Unmittelbar neben dem Archäologischem Landesmuseum ist es im Paulikloster beheimatet. „Urig, frech & lecker“ ist das Motto im kleinen Lokal, das allein durch das Backsteingewölbe große Anziehungskraft entfaltet.

Mit antiken Sitzgruppen und bequemen Sofas sowie frechen Details lädt es zum Verweilen ein. Zumal oben drauf noch das hausgemachte Essen - „wie bei Muttern“ - und selbst gebackene Kuchen kommen.

Die Wohnstube für Gesellige

Das „Café Melange“

Ein bisschen Wiener Kaffeekultur können die Menschen erschnuppern, wenn sie ins Café Melange in der Ritterstraße kommen. Gestreifte Tapeten, Sammeltassen, Kaffeekannen und -mühlen in allen Formen und Größen sowie die alte Registrierkasse bewirken eine kleine Reise in die Vergangenheit.

Beliebt ist hier vor allem Deftiges, gern serviert mit einer ordentlichen Portion Brandenburger Charme.

Der Klassiker für Familien und Freunde

Das Kaffeekännchen

Seit 40 Jahren dient das markante Haus am Fritze-Bollmann-Brunnen in der Hauptstraße bereits als Café – und gehört damit in Brandenburg dazu. Gemütlich und einladend ist das zweistöckige „Kaffee-Kännchen“ mit seiner Mischung aus bequemen Stühlen, Sesseln, Sofas und großen Tischgruppen.

Das Frühstück kann selbst – vom kleinen bis riesigen Hunger - zusammen­gestellt werden und wird am Tisch serviert. Damit ist es gerade zur Frühstückszeit beliebt bei Familien und Freunden – und bei Klein wie Groß.

Am Salzhofufer mit Brückenhäuschen und Jahrtausendbrücke in Brandenburg an der Havel © Lehmann
Die Schnellen für die, die durchstarten wollen

Die Cafés an der Jahrtausendbrücke

Wer nur rasch einen Kaffee to go möchte und dabei Brandenburg-Feeling pur aufsaugen will, ist an der Jahrtausendbrücke richtig. In den kleinen Brückenhäuschen neu- und altstadtseitig sind „Brückencafé“ und „Cafébar“ untergebracht.

Kaffeespezialitäten und der ein oder andere süße Snack auf die Hand sichern die Grundversorgung – auf dem Weg zum nächsten Ziel.

Der Entdeckertag

für Jung und Älter, zu Land und zu Wasser

11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Mit den Waldmöpsen durch die Stadt

Waldmops an der Johanniskirche C Böttcher

Tierisch vergnüglich kann sich der Streifzug durch Brandenburg an der Havel entwickeln, wenn man sich auf die Suche nach Loriots Waldmöpsen macht. Die gehörnten, plattnasigen Bronzestatuen mit Ringelschwänzen erinnern an einen von Brandenburgs großen Söhnen, den Komiker Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot. Alle Vierbeiner ausfindig zu machen, kann sich dabei zu einem wahren Fieber entwickeln: In den vergangenen Jahren sind nach und nach immer mehr Waldmöpse in der Innenstadt ausgewildert worden.

Der Legende nach treiben sich mindestens 26 Stück im gesamten Waldmops-Revier herum. In vier Hauptarealen sind sie gesichtet worden. Die entsprechenden Gebiete hat die STG auf einer Revierkarte markiert und verrät darin auch, wie viele Waldmöpse dort mindestens angetroffen werden dürften. Ihrer Fährte zufolgen, ist nicht nur vergnüglich, sondern zugleich eine schöne Gelegenheit, die drei mittelalterlichen Stadtkerne näher kennen zu lernen. An markanten Punkten schnüffeln, tollen oder schlafen die plattnasigen Gesellen.

Aber aufgepasst: Einige der verrückten Tierchen haben sich gut versteckt. So kann sich die Waldmopstour tatsächlich zu einer fieberhaften Suche entwickeln. Allerdings mit absoluter Spaßgarantie. Auch deswegen, weil jeder einzelne Waldmops es liebt, gestreichelt, aber vor allem fotografiert zu werden. Das schafft bleibende Erinnerungen von einer wahrhaft mopsfidelen Zeit in der Havelstadt.

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13.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Snack - Auftanken und weiter geht es

Am besten geht es zu den Schnellen: Neben den Brückencafés sorgen vor allem diverse Eiscafés entlang von Stein- und Hauptstraße für einen süßen oder deftigen Snack. An einem Dienstag, Donnerstag oder Freitag locken zudem die Wochenmärkte auf dem Molkenmarkt sowie am Katharinenkirchplatz mit leckeren, regionalen Spezialitäten. So gestärkt kann es dann gern in die nächste Runde gehen.

14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Einfach mal den Kapitän machen lassen

Fahrgastschiff in Richtung Jahrtausendbrücke in Brandenburg an der Havel © Boettcher

Am Vormittag schon einiges von der Stadt gesehen? Wer wahrhaft Brandenburger Luft erschnuppern will, sollte sich eine Tour auf dem Wasser nicht entgehen lassen. Zumal es echte Entschleunigung bedeutet, wenn dabei jemand für einen das Steuer in die Hand nimmt. Brandenburgs Reedereien schippern mit ihren Fahrgastschiffen mehrmals täglich über Havel und Seen. Vorbei geht es nicht nur an den historischen Sehenswürdigkeiten am Ufer.

Die Fahrt führt auch über Teile des einzigartigen Wassersportreviers. Wobei eindeutig die Sehnsucht nach Mee(hr)r geweckt wird. Wer kaum glauben kann, dass diese historische Stadt mit so einer Weite gesegnet ist, sollte sich die großen Wasser-Stadtrundfahrten nicht entgegen lassen. Entlang von kleinem und großem Beetzsee, dem Silokanal, Quenz- sowie Breitlingsee wird vor allem auf den letzten Etappen vielfach deutlich, welch schöne Naturlandschaft Brandenburg zubieten hat.

Eine wunderbare Zeit für die Seele. Wenn man denn einfach mal den Kapitän machen lässt.

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16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Der Schlendrian – oder Bummeln in Brandenburgs Innenstadt

Fußgängerzone in der Haupstraße in Brandenburg an der Havel © Boettcher

Was Brandenburgs Innenstadt – neben all der Geschichte und Wassernähe – so attraktiv macht: die Vielzahl von inhabergeführten Geschäften. Hier gibt es sie noch auffällig oft, diese kleinen Läden, deren Inhaber ganz eng mit der Stadt verwoben sind und die mit Herz ihre Ware auswählen.

Dabei gilt es nicht nur, charmante Sortimente zu entdecken, sondern bestenfalls beim Gespräch mit dem Besitzer ein wenig mehr über das Leben in Brandenburg an der Havel zu erfahren.

Der Aktivtag

mit Muskelkraft voran, zu Land und zu Wasser

11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Wandernd auf dem Wasser

Wer Bewegung liebt, sollte Brandenburg an der Havel unbedingt vom Wasser aus erkunden. Denn keine Erfahrung kommt der gleich, sich auf der glitzernden Oberfläche seinen Weg durch die Stadt zu suchen. Weil Wasser hier einfach dazu gehört, ist es auch simpel, sich das passende Gefährt für eine kleine (oder größere) Tour auszusuchen. Unsere Bootsvermieter stellen SUPs, Kanus, Kajaks, Ruder- oder auch Tretboote zur Verfügung.

Ein wenig wie in Klein-Venedig fühlt es sich an, die Havel entlang zu steuern und Brandenburgs Brücken zu unterqueren. Wenn am Ufer die historischen Bauten vorbeiziehen und das Stimmengewirr der Spaziergänger herüber schallt, ist die italienische Traumstadt kein ferner Gedanke mehr.

Wer mehr Weite sucht, braucht hingegen nur die Seen anzusteuern, die jeden Kurzurlaub am Meer vergessen machen können. Kleine Inseln, größere Sandstrände – wer auf Beetzsee oder Breitlingsee unterwegs ist, erfährt in wenigen Stunden eine richtige Flucht aus dem Alltag. Am besten tourt es sich dazu mit Kajak oder Kanu los. Aber auch SUPs bieten sich an, um die Havel wandernd zu entdecken. Einige Anbieter halten hierfür sogar spezielle Touren für Privatpersonen oder kleine Gruppen bereit.

Die, die es lieber gemächlich mögen, aber sich die wasserseitige Erkundung nicht entgehen lassen möchten, leihen sich am besten ein Tretboot aus – das gibt es sogar als Solarversion ohne Treten. Picknickkorb und Prosecco können dabei ohne Weiteres mit an Bord landen. Eine schönere kulinarische Auszeit, als so entspannt auf dem Wasser treibend, gibt es wohl eher selten.

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13.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Snack - Auftanken und weiter geht es

Anlegen leicht gemacht – die Marinas entlang von Havel und Seen warten häufig gleich mit einem gastronomischen Angebot auf. Wen also unterwegs der Hunger packt, kann mit seinem Gefährt etliche Stege ansteuern. Um dann bei einem kühlen Blonden für den isotonischen Ausgleich zu sorgen.

Ebenfalls ein Tipp: Der Floßkiosk schippert zu festen Zeiten über Brandenburgs Gewässer. Online nachverfolgen und Eis sowie kalte Getränke direkt von Bord kaufen.

14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Radelnd durch die Havelstadt

Schön angeheizt von der Sonne, aber noch genug Energie vorhanden? Na bitte, dann rauf aufs Rad. Die Stadt ist nämlich nicht nur im Herzen schön, sondern bietet an den Grenzen und darüber hinaus Natur pur und vor allem gut ausgebaute Radwege mit entsprechenden Ausschilderungen. Einige davon führen sogar den Großteil der Zeit am Wasser entlang. Wie etwa die 7-Seen-Tour, die mit 35 Kilometern etwa 2,5 bis 3 Stunden in Anspruch nimmt.

Wer es gemütlicher angehen lassen will, kann gern gen Norden oder Süden raus aus dem Stadtkern und Brandenburgs Ortsteile und Nachbardörfer auf sich wirken lassen. Richtung Klein Kreutz etwa führt der Weg durch Felder, Wälder und sogar Weinberge zum Domstiftsgut Mötzow.

Und auf dem Weg zur Malge wird es so richtig sommerlich. Denn hier sehen die Radler auf dem Waldweg immer wieder den Strand und das Wasser aufblitzen. Eine Abkühlung ist da also garantiert.

Fahrradvermieter finden Sie hier!

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Der Kulturliebhabertag

Geschichte zum Sehen, Anfassen und Erleben

11.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Die Wiege der Mark – auf den Spuren der Geschichte

Brandenburger Dom © Boettcher

Sich Brandenburgs Historie erlaufen? Einerseits ganz leicht: Denn die Geschichte zieht sich wie ein roter Faden durch die Innenstadt, hangelt sich entlang der Havel und ihrer Flussarme. Doch andererseits ist die Zeit zumeist begrenzt, um alle - mehr als 400 - innerstädtischen Baudenkmäler zu streifen, zu denen etliche Kirchen, Teile der mittelalterlichen Stadtmauer und vier erhaltene Tortürme zählen.

Wer einen guten ersten Eindruck erhalten möchte, hangelt sich am besten entlang der beeindruckendsten Backsteinbauten. Der Rest ergibt sich fast von selbst, schließlich reiht sich in der Stadt Kleinod an Kleinod aneinander.

Am besten geht es vom Neustädtischen Markt aus zunächst gen Dominsel, Brandenburgs ältestem Siedlungskern. Schon 948 entstand hier das erste Bistum der Elbe, sowie der Vorläufer des heutigen Doms. Wer auf dem Burghof, umschlossen vom gut erhaltenen Ensemble aus Dom (Grundsteinlegung 1165), Domklausur und Kurien steht, wird sich des großen mittelalterlichen Erbes der Stadt auf jeden Fall gewiss.

Brandenburg an der Havel ist außerdem die Wiege der vom askanischen Markgrafen Albrecht dem Bären gegründeten gleichnamigen Mark - und damit Kernland des späteren Preußens. Es entwickelten sich die Altstadt (1170) am westlichen und die Neustadt (1196) am östlichen Havelufer. Um nur wenige imposante Zeugnisse des Mittelalters in diesen Stadtteilen zu erwähnen: das Altstädtische Rathaus mit dem Brandenburger Roland vor den Türen, die St. Katharinenkirche als herausragender Beleg für die Künste des „Stararchitekten“ der Backsteingotik, Hinrich Brunsberg, sowie das Kloster St. Pauli, als eines der besterhaltenen Bettelordensklöster Norddeutschlands.

Geschichte zu sehen und zu finden, ist in Brandenburg an der Havel also nicht schwer. Wer die Stadt jedoch nicht auf eigene Faust erkunden möchte: Hier geht es zu den Stadtschnuppertouren.

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13.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Einkehren vor historischer Kulisse

So eng wie die Stadt mit der Geschichte verwoben ist, bietet sie jede Menge Möglichkeiten, vor und sogar in historischer Kulisse einzukehren. Unter anderem wird auf dem Burghof ein Restaurant betrieben, lädt ein Café im Paulikloster zum Verweilen ein, lässt es sich unter dem Steintorturm bei einem gesunden Imbiss pausieren oder sorgt ein Gastronom am Altstädtischen Markt für gehobene kulinarische Genüsse.

14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Geschichte aufbereitet – Die Top-Museen in der Havelstadt

Die, die noch tiefer in die Stadt- oder Landesgeschichte eintauchen möchten, haben dazu in den Museen von Brandenburg an der Havel jede Gelegenheit. Deren Inhalte sind so facettenreich wie die Stadt selbst. Um zu zeigen, was sie zu bieten haben, gibt es hier einen Überblick über die Top-Museen und ihrer Schwerpunkte.

Das Archäologische Landesmuseum Brandenburg
Das Archäologische Landesmuseum Brandenburg
Hinein in 130.000 Jahre Kulturgeschichte

Außen wie innen ein Highlight: 2008 öffnete das Archäologische Landesmuseum Brandenburg seine Pforten im Paulikloster. Der Backsteinbau gehört zu den besterhaltenen Bettelordensklöstern Norddeutschlands – und bildet nun die Kulisse für den Zug durch die Zeiten – von der Stein- bis in die Neuzeit. Die Dauerausstellung des Landesmuseums präsentiert mit etwa 10 000 ausgewählten Exponaten einen Überblick der über 130 000-jährigen Kulturgeschichte Brandenburgs.

Das Industriemuseum
Das Industriemuseum
Einblicke in die Stadt der Stahlproduktion

Das Industriemuseum entführt hautnah in Brandenburgs Hochphase als Stahlproduktion-Stadt. Es ist unmittelbar am Ort des Geschehens angesiedelt – in der ehemaligen Stahlwerkshalle. Hier entfaltet sich das Museum um den letzten Siemens-Martin-Ofen, der in Westeuropa erhalten werden konnte. Die Einrichtung dokumentiert anhand von originaler Maschinerie und Technik eindrucksvoll die Stahlproduktion und -verarbeitung. Wichtiger Teil der Ausstellung ist zudem die Schau „Brennabor in Brandenburg“ um die einstmals größte deutsche Automobilfabrik auf dem Areal.

Das Dommuseum
Das Dommuseum
Zeugnisse einer wechselvollen Bistumsgeschichte

Das Dommuseum verwahrt beachtliche Schätze aus der wechselvollen 1000-jährigen Bistumsgeschichte. Dazu zählen gotische Altarbilder und Skulpturen, aber vor allem der umfangreiche Bestand an mittelalterlichen liturgischen Textilien. Diese Textiliensammlung zählt den bedeutendsten in Europa. Ein besonderes Zeugnis ist das um 1290 gestickte Brandenburger Hungertuch, die älteste Stickerei des Textilschatzes. Es erzählt auf einer Größe von etwa zwei mal vier Metern die Lebensgeschichte Christi.

Das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel
Das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel
Stadtgeschichte an drei Standorten

Das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel präsentiert seine Sammlungen an drei Standorten: im barocken Frey-Haus, im mittelalterlichen Steintorturm und im Gotischen Haus. Dabei setzt jeder Standort einen anderen Schwerpunkt. Im Haupthaus, dem Frey-Haus, steht die Stadtgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts im Mittelpunkt. In der Hofremise ist zudem eine Schau über die 100 Jahre alte Spielzeugtradition angesiedelt. Im Gotischen Haus gilt es dagegen, Grabungsfunde und eine Alchemistenwerkstatt aus der Barockzeit zu entdecken, während im Steintorturm vier Geschosse für die Ausstellung zur Havelschifffahrt reserviert sind.

Geschichte aufbereitet – Die Gedenkstätten in der Havelstadt

Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde
Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde
Erinnern an historischem Ort

An eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte erinnert die Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde am Nicolaiplatz. Unmittelbar auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses wurde in der NS-Zeit eine von sechs Mordstätten der „Aktion T4“ eingerichtet. Zwischen Januar und Oktober 1940 wurden hier mehr als 9.000 Frauen, Männer und Kinder aus psychiatrischen Krankenhäusern des nord- und mitteldeutschen Raums einschließlich Berlins mit Giftgas ermordet. Die Gedenkstätte ist eine Einrichtung  der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.

16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Abschalten im Grünen - samt Abstecher in die Vergangenheit

Hütten und Brunnen im Slawendorf C Böttcher

Brandenburgs Innenstadt ist nicht nur historisch bedeutend und von Wasser umschmiegt, sondern zudem sehr grün. Die schönen Parkanlagen spiegeln die Stadtgeschichte und sind meist selbst Gartendenkmäler. Ob im Bürgerpark am Marienberg, im Theaterpark oder entlang der Wallpromenade, in der Natur lässt es sich am besten abschalten.

Wer Zeit und Lust hat, sollte sich unbedingt einen Abstecher am Humboldthain/Salzhofufer gönnen. Hier lädt das Slawendorf zur erlebnisreichen Reise in die Vergangenheit ein. Das Schaudorf, originalgetreu einer slawischen Siedlung aus dem 11. Jahrhundert nachgebaut, gewährt Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Slawen - und lässt diese dank verschiedenen Mitmach-Aktionen lebendig werden.

18.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Abendessen – Die Top-Einkehrmöglichkeiten zum Ausklang des Tages

Restaurant Werft am Abend in Brandenburg an der Havel © Boettcher
Brandenburgs schönste Ecken

Gastronomie am Wasser

Entlang der Havel sorgen an verschiedenen Punkten Gastronomen für ein wahres Urlaubsgefühl. Wenn die Sonne über dem Wasser steht und dabei ein laues Lüftchen weht, dann ist das einfach nur der perfekte Abschluss eines schönen Tages.

Brandenburgs geselligste Straße

Gastronomie in der Steinstraße

Tür an Tür gibt es hier Lokale für jeden Geschmack zu erkunden. Ob der klassische Italiener mit rot-weiß-karierten Tischdecken, der Asiate im Urban-Kitchen-Style oder die rustikale deutsche Küche rund um die Kartoffel – in der belebten Steinstraße wird mit Sicherheit jeder fündig.

Jahrtausendbruecke am Abend Blick in Richtung Fontane Klub in Brandenburg an der Havel © Boettcher
Brandenburgs beliebte Geheimtipps

Gastronomie in den Nebenstraßen

Manchmal lohnt es sich auch, eine Abbiegung zu nehmen, um kulinarisch ans Ziel zu kommen. Dabei einfach der Nase nach, denn links und rechts von den Hauptwegen haben etliche Gastronomen ihr Revier abgesteckt. Häufig verrät es schon das Stimmengewirr der Brandenburger selbst: Hier sind Sie zum Feierabend genau richtig.

Text: Antje Preuschoff
Die genannten Leistungsträger sind eine Empfehlung der Autorin.

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