Otto-Lilienthal-Verein Stölln
Pionier der Luftfahrt
Auf dem Gollenberg bei Stölln begann Otto Lilienthal als erster Flieger der Menschheit mit seinen Versuchen.
Über 20 Jahre lang beobachtete er den Flug von Störchen und träumte vom Fliegen. Bereits 1891 vollführte Lilienthal den ersten Flug der Menschheitsgeschichte. Mit seinem selbstgebauten Flugapparat überwand er eine Strecke von 20 Metern und begründete somit das Zeitalter des Menschenflugs.
1893 zog es Otto Lilienthal in das Havelland. Auf der Suche nach einem geeigneten Fluggelände führte ihn sein Weg in die Rhinower Berge wo er die optimalen Gegebenheiten vorfand. Seit 1894 war seine Startbahn der Gollenberg bei Stölln, unweit der Rhinower Berge. Durch die Weiterentwicklungen an seinen selbstgebauten Flugapparaten gelangen ihm Flüge bis zu 250 Meter Distanz.
Am 9. August 1896 stürzte Otto Lilienthal am Gollenberg tödlich ab. Der Sturz aus 17 Meter Höhe beschädigte seine Wirbelsäule so schwer, dass auch eine Notoperation in Berlin keinen Erfolg hatte.
Heute erinnern ein Gedenkstein, an der Absturzstelle und eine Skulptur, die Windharfe, an den Pionier der modernen Luftfahrt.
Am Fuße des Gollenberges kann die "Lady Agnes" besichtigt werden. Das, nach Lilienthals Frau benannte, Flugzeug des Typs Iljuschin IL-62 beherbergt die bislang einzige Ausstellung über die Luftfahrt der ehemaligen DDR.
- Lady Agnes
- Lilienthal-Centrum Stölln
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Lilienthal-Centrum Stölln
Otto-Lilienthal-Straße 50
14728
Gollenberg
Tel. 033875 - 90690
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