Pfarrkirche St. Katharinen
Die 1217 erstmals erwähnte Pfarrkirche der Neustadt war eine kreuzförmige, einschiffige Feldsteinkirche, deren Spuren im Westbau noch ablesbar sind.
Der Neubau der Kirche ist ein Meisterwerk der späten Backsteingotik. Er begann in den 1380er Jahren mit dem Hallenlanghaus, das mit einem im Dachwerk erhaltenen bemalten Maßwerkgiebel nach Osten abschloss. 1395 folgte die Nordkapelle. Hier findet sich die Inschrift zur Einweihung 1401, die den berühmten Heinrich Brunsberg aus Stettin als Baumeister nennt. Nordkapelle und Langhaus waren in diesem Jahr fertig. Charakteristisch sind die nach innen gezogenen Strebepfeiler, die glatten, durch Maßwerkbänder gegliederten Außenwände und die figurierten Gewölbe im Innern. Statt des geplanten basilikalen Chores errichtete man bis 1427 den Hallenumgangschor. Der 1494 umgebaute ältere Westturm musste nach Einsturz 1582/92 neu errichtet werden. Restaurierungen erfolgten 1864-65 am Außenbau, 1842 und 1911-12 im Inneren. Die seit 1970 bis 1992 laufende Sanierung führte zur Wiedergewinnung der spätgotischen Raumfassung. Die Instandsetzung von Dächern, Turm und Außenhaut ist seit 2004 abgeschlossen.