Ehem. Pfarrkirche St. Nikolai

Die vor 1174/76 begonnene Pfarrkirche des 1295 wüst gefallenen Ortes Luckenberg gehört zu den ältesten Backsteinkirchen Norddeutschlands. Die flachgedeckte Kleinbasilika ohne Querhaus und Turm vertritt einen seltenen Typus früher Backsteinkirchen. Bemerkenswert sind die italienisch inspirierten Gliederungen. Als um 1190 der Bau stockte, waren der Chor, das erste Joch des Schiffes und weitere Sockelmauern ausgeführt. Gegen 1230 wurde St. Nikolai mit jüngeren Detailformen vollendet. Nach 1300 war sie Friedhofskapelle der Altstadt, 1403 wird sie als Hinterhalt von Raubrittern genannt. Die Wiederherstellung mit westlichem Giebelturm 1467 steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit einer Nutzung als Spitalkirche. Im 18. Jh. diente sie den Reformierten, um 1806 als Lazarett, 184349 als deutsch-katholische Kirche. Bei der Restaurierung 1904-10 wurden unter anderem Grufteinbauten entfernt.
Nach Bombentreffer auf den Westbau 1945 ausgebrannt, wurde die Kirche 1957 vereinfacht wiederhergestellt. 1990 bis 1993 umfassend saniert, wird sie seither als katholische Kirche genutzt. Sie beherbergt eine Gedenkstätte für Opfer ungerechter Gewalt.

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