Böttcherhaus, Bäckerstraße 43

Von einem mittelalterlichen Vorgängerbau sind die tonnengewölbte Kelleranlage und wiederverwendete Bauhölzer im Dach erhalten. Das jetzige Haus von 1563 besaß anfangs zwei niedrige Lagergeschosse über dem ebenerdigen Wohn- und Arbeitsgeschoss. In der Mitte, an Stelle des heutigen Ladeneinbaus, lag die Diele, links die Stube und die Küche, rechts die Durchfahrt. Im Kern handelt es sich um einen Ständerbau mit zwei aussteifenden Scherwänden, der zur Straße mit einer gemauerten Fassade verkleidet ist. Ein Portalrest mit Sitznische in der Laibung, Fensterbögen und Luken erlauben es, die schlichte Putzarchitektur eines Handwerkerhauses der Renaissancezeit zu rekonstruieren. Die Fassade war grau gestrichen und um die Tür weiß gekalkt. Das Dachwerk von 1563 ist erhalten. Das Haus wurde lange von Böttchern (Fassbinder) genutzt. In der Barockzeit erfolgte der Umbau zu zwei Wohngeschossen, der sich in der Stuckfassade des frühen 19. Jhs. spiegelt. Der Ladeneinbau stammt aus dem 20. Jh.

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