„Das blaue Wunder“ – Comic-Präsentation
„Das blaue Wunder“ – Einladung zur Comic-Präsentation
1969 nahm mit dem R300 die erste EDV-Anlage im Stahl- und Walzwerk Brandenburg den Betrieb auf. Weit mehr als 100 Menschen – Programmierer, Datenfacharbeiterinnen oder Techniker – arbeiteten seitdem in der Computerabteilung des Werks. Noch heute treffen sich ehemalige Mitarbeiter*innen zum gemeinsamen Erinnern im Industriemuseum Brandenburg.
Der Comic „Das blaue Wunder“ erzählt von den Erinnerungen dieser Menschen, von ihrer Arbeit mit den neuen Rechenmaschinen in den späten 1970er Jahren bis in die Zeit der Wende hinein. Er entstand im Rahmen des Leibniz-Labs „Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen“ der Leibniz-Gemeinschaft als Kooperation des Deutschen Museums München mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und dem Berliner Comiczeichner Aike Arndt. Am 19. März wird das Buch feierlich vorgestellt.
17:00 Uhr – Begrüßung
- Marius Krohn, Leiter des Industriemuseums Brandenburg an der Havel
- Prof. Dr. Gabriele Metzler, Direktorin des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
17:15 Uhr - Vorstellung des Comic-Projekts
- Dr. Dinah Pfau, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutsches Museum München
- PD Dr. Michael Homberg, Leiter der Abteilung III: Medien- und Informationsgesellschaft des ZZF Potsdam
- Dr. Johannes Kleinmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter, ZZF Potsdam
- Aike Arndt, Comic-Künstler, Berlin
18:00 Uhr - Podiumsdiskussion "Von Programmierern, Locherinnen und der Stahlproduktion. Wie erinnern wir die Transformationen und Umbrüche im Stahl- und Walzwerk Brandenburg an der Havel und in (Ost)Deutschland?" mit:
- Elisabeth Kaiser, MdB, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland
- Dr. Siebeneichner Tilmann, Koordinator Leibniz-Lab „Umbrüche und Transformationen“, ZZF Potsdam
- Dr. Johannes Kleinmann, ZZF Potsdam
- Moderation: Dr. Dinah Pfau, Deutsches Museum München
Der Vortrag wird veranstaltet vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Beauty of Steel – Industriefotografien von Viktor Mácha“, die noch bis zum 17. Mai 2026 im Industriemuseum zu sehen ist. Der tschechische Fotograf hat weltweit über 500 produzierende Betriebe der Stahlindustrie besucht und die gewaltigen Anlagen beim Schmelzen, Walzen und Schmieden fotografiert. Einige Werke wurden inzwischen stillgelegt und zeigen damit, wie stark der Transformationsdruck in dieser Branche ist.
Die Ausstellung und ihr Begleitprogramm werden von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
Der Eintritt ist frei.
Wir bitten um eine Anmeldung, um uns die Vorbereitung der Veranstaltung zu erleichtern: empfang@industriemuseum-brb.de
Foto: Industriemuseum Brandenburg an der Havel; Aike Arndt, Leibniz-Zentrum für zeithistorische Forschungen
Kontakt
Tel. 0 33 81 - 30 46 46Fax 0 33 81 - 30 46 48
Mail kontakt@industriemuseum-brb.de
Web https://www.industriemuseum-brandenburg.de
Veranstalter
14770 Brandenburg an der Havel
Veranstaltungsort