Lesung mit Patricia Litten

Bildung, Vortrag, Lesung
Eintritt frei

Die Schauspielerin Patricia Litten liest ab 18.30 Uhr aus dem Buch „Eine Mutter kämpft gegen Hitler” ihrer Großmutter Irmgard Litten. Das 1940 im Exil verfasste Buch schildert den unermüdlichen Kampf Irmgard Littens um die Freilassung ihres Sohnes Hans, der nach dem Reichstagsbrand am 27./28. Februar 1933 zu der großen Gruppe von in „Schutzhaft” genommenen NS-Gegner:innen zählte. Litten, hatte sich als Strafverteidiger und Rechtsanwalt in der Weimarer Republik gegen die Politik und die Gewalt der Nationalsozialisten eingesetzt und dabei auch Adolf Hitler vor Gericht in die Enge getrieben. Diese empfundene Schmach verzieh Hitler ihm nie. Fünf lange Jahre war Hans Litten Opfer grausamer Folter und Demütigungen in Konzentrationslagern, darunter auch in Brandenburg, bis er sich 1938 im Konzentrationslager Dachau das Leben nahm. Nach dem Tod von Hans verließ Irmgard Litten mit ihrem Mann und einem weiteren Sohn Deutschland, wohin sie erst nach dem Kriegsende zurückkehrte.

Um Anmeldung zu dieser Veranstaltung wird unter anmeldung-brb@stiftung-bg.de gebeten.

Foto: Patricia Litten

Veranstalter

Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie-Morde
Nicolaiplatz 28-30
14770 Brandenburg an der Havel

Veranstaltungsort

Gotisches Haus
Johanniskirchplatz 4
14770 Brandenburg an der Havel

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