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Jahrtausendbrücke

Jahrtausendbrücke

Die Verbindung zwischen Alt- und Neustadt

Die Jahr­tausend­brücke erhielt ihren Namen 1929, als der Brücken­neu­bau an­lässlich der 1000-Jahr­feier der Stadt einge­weiht wurde. Die alte Brücke trug den Namen Lange Brücke. Um der Jahrtausendbrücke die not­wendige Höhe zu geben, mussten die Haupt­straße ange­schüt­tet und die Häuser in diesem Teil der Straße abge­rissen werden.

Der "Jahr­tausend­brücke" sollte auch symbo­lische Bedeu­tung zukom­men. Sie sollte mit­helfen, dass sich die Menschen aus den beiden Stadt­teilen näher kommen und durch besseres Ver­stehen die Ver­einigung der ganz Stadt fördern. Die alte und die neue Zeit sollten sich also durch den neuen Brücken­bau begegnen.

Im April 1945 wurde die Jahr­tausend­brücke gesprengt und 1946/47 wieder aufge­baut. Im Juli 1993 musste die Brücke aus Sicher­heits­gründen erneut für Fahr­zeuge gesperrt werden. In den Jahren 1995/96 erfolgte der Abbruch sowie der Neubau der Jahr­tausend­brücke. Die an­spruchs­voll gestaltete Brücke wurde am 4. Dezember 1996 eingeweiht.

Im Wandel der Zeit

Die Jahrtausendbrücke

Lange Brücke

Die Lange Brücke war die erste direkte Verbindung zwischen der Alt- und der Neustadt. Das erste hölzerne Brückenbauwerk entstand um 1230/1240 und musste mehrfach erneuert werden. Neben der Langen Brücke, mitten in der Havel, stand von der Mitte des 14. Jahrhunderts bis zum Frühjahr 1700 ein mehrfach erneuerter doppelgeschossiger Fachwerkbau auf Holzpfählen. Dieser war über einen kurzen Steg mit der Brücke verbunden. In dem Gebäude tagte der Brandenburger Schöppenstuhl, ein gemeinsames Gericht der Neu- und Altstadt Brandenburgs. Seit 1527 war er die oberste Gerichtsbehörde in der Mark Brandenburg und erteilte Rechtsbelehrungen. Er musste auch über alle Todesurteile in der Mark Brandenburg entscheiden, so in den Jahren von 1530 bis 1730 in 700 sogenannten Hexenprozessen.

Lange Brücke

Im Jahre 1860 erfolgte ein vollständiger Neubau der Langen Brücke. Es entstand eine hölzerne Klappbrücke. Im Jahre 1892 wurde diese jedoch durch eine Eisenkonstruktion ersetzt. Das Mittelteil war eine Zugbrücke. Die Brücke wurde mit den Jahren ein zunehmendes Verkehrshindernis in der Stadtentwicklung und wurde daraufhin im Jahre 1928 gesperrt und abgebrochen.

Bild: Fundstelle Stadtarchiv Brandenburg an der Havel

Einweihung der Jahrtausendbrücke

Am 7. September 1929 wurde die neue Brücke zur 1000-Jahr Feier der Stadt eingeweiht und erhielt den Namen Jahrtausendbrücke.



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