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Gastronomie

Gastronomie

Land Brandenburg

Die Brandenburger Küche ist seit Jahrhunderten für die Verwendung vor allem einheimischer Produkte bekannt. In der oft von kargen Böden und schwerer Arbeit gekennzeichneten Region waren die Hauptzutaten der Mahlzeiten über Jahrhunderte dunkles Brot, Grütze, Gemüse, Pilze, Rüben, Flusskrebs und Fisch aus den Seen und Flüssen. Fleisch wurde vor allem als Feiertagsgericht genossen. Seit dem 18. Jahrhundert hat die Kartoffel in ihren mannigfaltigen Zubereitungen den Speisezettel der Menschen deutlich bereichert.

Mit der Zuwanderung von Menschen aus dem Ausland ab dem 17. Jahrhundert, dem steigenden Handel ab dem 18. Jahrhundert und der Zunahme des Reiseverkehrs im 19. und 20. Jahrhundert kamen neue Zutaten in die Küche, so der Hering und der Spargel. Von den traditionellen Zutaten erfreuen sich die Teltower Rübchen oder die Spreewälder Gurken noch großer Beliebtheit. Traditionelle Brandenburger Gerichte sind seit Jahrhunderten u.a. Kohlrübensuppe, Brotsuppe, Kartoffelsuppe, Bratkartoffeln, Kartoffelpuffer, Eierkuchen, Rührei, Saure Eier, Zwiebelsuppe, Knieperkohl, Pellkartoffeln und Quark, Kartoffelsalat, Zwiebelstippe, Fischsuppe, Kartoffeln mit Hering, Zander mit Gemüse, sowie Eisbein mit Sauerkraut. Dazu wird seit Jahrhunderten einheimisches Bier, Obstwein oder Obstsaft getrunken. Eine kulinarische Besonderheit der Brandenburger ist der weit verbreitete Rühr- und Obstkuchen, der zur Vesper oder auch nach dem Nachtmahl genossen wurde.

Stadt Brandenburg an der Havel

In der Stadt Brandenburg dominierten über Jahrhunderte einfache, aber gehaltvolle Speisen. Mit dem sich entwickelnden Reise- und Ausflugsverkehr in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden Ausflugsgaststätten und gepflegte Speiselokale. Einige sind in den Wirren der Zeit verschwunden, doch andere haben sich bis in unsere Tage als Traditionsgaststätten erhalten. Die 1908 auf dem Marienberg eröffnete Gastwirtschaft ist die höchstgelegenste der Stadt. Die Gasthäuser an der Malge, die Neue Mühle und das Buhnenhaus gehören zu den alteingesessenen der Stadt. Sie bieten heute gemütliches Ambiente und gutbürgerliche Kost. Andere Gaststätten, wie das „Schweineschnäuzchen“ und der „Kartoffelkäfer“ haben sich in ihrem Angebot auf bestimmte Gerichte spezialisiert. Neben traditioneller Kost gibt es auch exotische Genüsse. In den letzten Jahren entstanden auch Gaststätten, die dem Gast erlesene Speisen mit ausgewählten Zutaten bieten. Dazu zählen die „Gaststätte Am Humboldthain“, die „Werft“, das „Turbinenhaus oder das „Sekretärshaus“.


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