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Fahrzeugbau

Fahrzeugbau

Land Brandenburg

Die Region um Berlin gehört seit mehr als 100 Jahren zu den leistungsstärksten im Fahrzeugbau. Brandenburg an der Havel und Ludwigsfelde sind die herausragenden Städte, die diese Traditionen noch heute fortsetzen.

Am Standort Ludwigsfelde wurden von 1953 bis 1964 233.000 Motorroller und zwischen 1965 und 1990 fast 600.000 LKW gebaut. Seit 1991 führt Mercedes-Benz diese Entwicklung mit dem Bau von Kleintransportern fort. Mehr als 2.000 Beschäftigte fertigten in den letzten 25 Jahren nahezu 600.000 Fahrzeuge, bei einer Jahreskapazität von mehr als 40.000 Atomobilen. Heute zählt das Land Brandenburg mehr als 250 Unternehmen der Automobilzulieferindustrie.

Stadt Brandenburg an der Havel

Erstmals baute die Firma Kondor am Standort Brandenburg an der Havel im Jahre 1900 Automobile. Die ersten Motorräder stellten die Brennabor-Werke in Brandenburg 1901 her. Die Montage von Automobilen folgte 1903. 1942 endet die Herstellung von Motorrädern, während die letzten Autos bereits 1933 gebaut wurden. 1923 waren die BrennaborWerke das erste deutsche Unternehmen, das die Fließbandproduktion einführte. So konnte das Unternehmen bis 1925 zum größten deutschen Automobilbauer werden. Bis Ende der zwanziger Jahre wurde Brennabor von Opel überholt. Bis zur Einstellung der Montage wurden mehr als 65.000 Autos in Brandenburg gebaut.

Ab 1902 fertigte auch das Corona-Werk in Brandenburg Motorräder, ab 1904 auch Automobile. Die Motorradfertigung lief bis 1925, die Montage von Automobilen bis 1913. Ein weiterer Hersteller von Motorrädern waren die Excelsiorwerke. Von 1903 bis 1908 und zwischen 1929 und 1938 wurden mehrere Tausend Motorräder gebaut.

Schon 1935 ließ sich ein weiterer Automobilhersteller in Brandenburg nieder. Die Firma Opel errichtete am Silo-Kanal das modernste LKW-Werk in Europa. Zwischen 1935 und 1944 entstanden hier 130.000 bis 160.000 Fahrzeuge.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Tradition des Fahrzeugbaues in Brandenburg weitergeführt. Das Schlepperwerk, das in den Gebäuden der vormaligen BrennaborWerke untergebracht war, baute von 1949 bis 1952 etwa 10.000 Radtraktoren. Nach deren Produktionsende wurden noch bis 1965 mehr als 20.000 Kettenschlepper in verschiedenen Typen produziert. Ab 1957 entstanden im Werk auch einige Tausend Elektrogabelstapler. Mit der Zentralisierung der Produktion von Nutzfahrzeugen endete 1965 der Bau von Zugfahrzeugen. In einem bis 1967 neuerrichteten Werk wurden Getriebe für Traktoren und LKW produziert. Bis zur Einstellung der Montage wurden im Getriebewerk Brandenburg mehr als 590.000 Getriebe für LKW und etwa 100.000 Getriebe für Traktoren gebaut. Das Werk wurde 1991 von der Zahnradfabrik Friedrichshafen AG übernommen, die am Standort Brandenburg mit 700 bis 1.300 Beschäftigten jährlich zwischen 80.000 und 120.000 Getriebe für PKW und Sportwagen u.a. der Marken BMW, Porsche und VW fertigt. Täglich werden bis zu 600 Handschaltund Doppelkupplungsgetriebe montiert, seit Übernahme des Unternehmens bis 2016 nahezu 3,5 Millionen. Damit gehört das Brandenburger Werk zu den wichtigsten Zulieferern für die deutsche Automobilbranche.


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