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Eisenbahn und Straßenbahn

Eisenbahn und Eisenbahnbau

Land Brandenburg

Die Eisenbahn war der Motor der Industrialisierung. In Preußen wurde 1838 die erste Strecke von Zehlendorf nach Potsdam eingeweiht. In den nächsten Jahren folgten Bahnstrecken von Berlin nach Jüterbog, Eberswalde, Frankfurt/Oder und Angermünde. 1846 führte man die Strecke von Potsdam bis Magdeburg weiter. Damit erhielt auch Brandenburg an der Havel einen Eisenbahn-Anschluss. Bis zum ersten Weltkrieg durchzog ein dichtes Netz von Bahnstrecken die Mark Brandenburg.

Den wachsenden innerstädischen Verkehr bewältigten seit der Jahrhundertwende vor allem Straßenbahnen. Dieses Verkehrssystem findet sich heute noch in Potsdam, Brandenburg an der Havel, Cottbus, Rüdersdorf, Woltersdorf und Strausberg.

Stadt Brandenburg an der Havel

Brandenburg an der Havel wurde 1846 an die Bahnstrecke von Potsdam nach Magdeburg angeschlossen. Damit verfügte die Stadt nun über sehr gute Verbindungen zu anderen Industriestädten. Der Anschluss an die Bahn führte zu einer ersten bedeutenden Stadterweiterung vor den Toren der Neustadt. 1901 wurde Brandenburg über die Westhavelländische Kreisbahn auch mit Nauen verbunden. Eine weitere Bahnlinie der Brandenburgischen Städtebahn verband die Stadt ab 1904 mit Rathenow und Belzig. Nach dem 2. Weltkrieg ging der Güter- und Personenverkehr auf einigen Strecken zurück. Die Folge war, dass von 1965 bis 1969 auf der Westhavelländischen Bahn der Personen- und Gütertransport eingestellt wurde. Zunehmend übernahmen LKW und Bus Transportaufgaben, ergänzt durch einen zunehmenden Individualverkehr. So ging auch der Betrieb auf der Strecke nach Belzig stark zurück, so dass diese Verbindung 2003 stillgelegt wurde. Heute verbindet die Eisenbahn Brandenburg mit Berlin, Potsdam, Magdeburg und Rathenow. Alle Städte sind in weniger als einer Stunde zu erreichen. An die Eisenbahngeschichte erinnern die Verkehrsbauten am Hauptbahnhof und am Altstädtischen Bahnhof. Nahe des Hauptbahnhofes erinnert eine Ausstellung der Modell-Eisenbahner an diesen Teil der Verkehrsgeschichte.

Den wachsenden innerstädtischen Verkehr zu den großen Industriebetrieben bewältigte in der Stadt ab 1897 eine Pferdebahn. Doch mit dem starken industriellen Wachstum konnte diese den Transportbedarf nicht mehr decken. So wurde 1911 eine elektrische Straßenbahn in Brandenburg eingerichtet. Bis heute erfüllt die Bahn einen wichtigen Teil des öffentlichen Personennahverkehrs. Vier Straßenbahnlinien mit einer Gesamtlänge von 32 Kilometern durchziehen die Stadt. Dem stehen 13 innerstädtische Omnibuslinien mit 150 Kilometern Streckennetz gegenüber.

Die bewegte Geschichte dieses Verkehrsmittels stellt das Straßenbahnmuseum dar. Zu besonderen Anlässen ist die Museumsbahn von 1911, ein im Original erhaltener Triebwagen, im Einsatz.


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